Erinnert sich noch jemand an die ersten Male, als Biokisten in Mode kamen und man jede Woche unweigerlich auf irgendein Gemüse starrte, das man vergessen hatte abzubestellen - oder nicht kannte und erst mal googeln musste? Wir hatten mal einen in Bezug auf Biokosteninhalte recht harten Winter, unabänderlich dominiert von allen Winterkohlsorten, die sich auftreiben lassen.
Das wird nicht wieder passieren. Auch Biokisten sind im modernen Web angekommen: Eben habe ich mich online in mein Abo für nächste Woche eingeloggt, den Rosenkohl rausgeworfen und stattdessen Wirsing genommen. Beim Obst ein paar Birnen mehr als nur eine gewählt und ein Suppenhuhn vorbestellt.
Es ist ein seltsames Gefühl, dass die Biokiste kein überdimensioniertes Überraschungsei voller Herausforderungen mehr ist. Spannend war es ja doch immer, den Kopf in die Kiste zu stecken und sich zu fragen, was wohl als erstes weg sollte und was man alleine essen wird, weil es keiner mag.
Aber die Chancen für unser Abo stehen mit der Komfortverwaltung wesentlich besser. Denn so lustig der Überraschungseffekt war, so nervig wurde er nach ein paar Monaten, so dass wir immer mal wieder lange oder länger pausierten. Jetzt ist es fast wie ein normaler Einkauf. Nur schöner.