In diesem Winter haben wir die Kombination von Kürbis mit Kokos wieder neu für uns entdeckt: Ein Hokkaido nach dem anderen landete in unserem Ofen. Denn bevor ich stundenlang mit einem harten Kürbis kämpfe, um ihn zu Suppe oder Püree zu verarbeiten, setze ich ihn lieber 20 Minuten bei 175 Grad aufs Blech und kann ihn dann mühelos zerteilen.

Das aktuelle Lieblingsrezept, das auch bei unseren Gästen gut ankam:

Hokkaido mit Kokos als Cremesuppe

6-8 Portionen

500g Tomaten
500g Möhren
1-2 Hokkaido
2-3 Zwiebeln
Öl, zum Beispiel Kokosöl
400ml Kokosmilch (1 Dose)
1 Prise Ingwer
Salz, Thymian, Rosmarin nach Belieben
750ml Gemüsebrühe

Die Mengenangaben sind „pi mal Daumen“, es kann auch mehr oder weniger Möhre oder Tomate genommen werden, so lange es nur mindestens ein Hokkaido-Kürbis ist.

Zubereitung:

Die kleingehackten Zwiebeln kurz in Kokosöl goldbraun anbraten, die gestückelten Tomaten und zerkleinerten Möhren dazugeben, den zerkleinerten Kürbis auch. Die Temperatur einmal hoch aufdrehen und mit der Gemüsesuppe zusammen aufkochen, kräftig salzen.

Fünf Minuten brodeln lassen, dann die Temperatur auf niedrig stellen, nach Belieben Thymian und Rosmarin und Ingwer ergänzen und das Gemüse mindestens eine halbe Stunde auf kleiner Flamme zerfallen lassen. Vor dem Servieren die Kokosmilch unterrühren und alles pürieren.

Melody am Donnerstag, 31. Januar 2013
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Wir haben ja immer noch keine nennenswerte Küche, weil wir seit weit über zwei Jahren mit einer Kochplatte und einem Campingofen hantieren (müssen). Jetzt steht aber trotzdem ein Kindergeburtstag ins Haus und ich bin sehr froh und dankbar, über folgendes Angebot von Ikea Duisburg gestolpert zu sein:

Zitat IKEA DUISBURG ANGEBOT:

“Was zum Basteln für deine Party?
Kein Problem! Egal ob für Fussballabende, Geburtstage, Einweihungen ... nur im Schwedenshop bei IKEA Duisburg bekommst du für 39.- das Hot-Dog Party Paket für Zuhause, bestehend aus:
• 60 Würstchen
• 64 Brötchen
• 1 Btl. Röstzwiebeln (1kg)
• 1 Btl. Gurken (3.5kg)
• 2 Fl. Senf und Ketchup
• 60 Papierschiffchen
das entspricht einem Preis von nur 0.65 pro Hot Dog.
Wenn du mehr als 2 Party Pakete benötigst, bestell diese bitte in unserem Bistro vor. Viel Spaß beim Feiern!”

Die Brötchen sind gefroren, die Würstchen in einem Frischhalte-Kühlbeutel und relativ lange haltbar. Man muss also nicht am Tag vor der Party hinhetzen, sondern hat drei bis vier Tage Spielraum (mindestens).

Das Party-Pack wird im Transportkarton auf die Theke gestellt, Ikea hat aber auch gerade preiswerte Kühltaschen.

Melody am Samstag, 06. Oktober 2012
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Manche Küchengeräte braucht man dringend, andere hätte man nur gern und manchmal braucht man sie, weil man sie gern hätte. Einige habe ich entsorgt und überlege seitdem, ob es ein Fehler war – das Raclette zum Beispiel war eigentlich ganz nett. Wir haben es nur dreimal benutzt. Aber: Nett war das trotzdem und eigentlich eine schöne Weihnachtstradition.

Die kleine „manuelle“ Eismaschine habe ich weiterverschenkt, nachdem klar war, dass sie sonst nicht genutzt wird. Bei anderen Dingen zögere ich länger.

Wir haben ja unter anderem auch eine Website über Waffeln bzw. die unterschiedlichsten leckeren Waffel-Rezepte von fettarm bis Vollkornwaffeln (Lieblingsrezept: Mandelwaffeln II) und deshalb gibt es in unserem Haushalt natürlich auch einige Waffeleisen: Eisen für Herzchenwaffeln, eckige „belgische Waffeln“ und eine Zeitlang hatten wir dann noch ein Vierfacheisen für Waffeln am Stiel, das allerdings nicht wirklich gut funktionierte und uns deswegen wieder verlassen hat.

Kurz zusammengefasst würde ich sagen: Ein Waffeleisen gehört zu einer gut sortierten Küche immer dann, wenn man gelegentlich Gäste bewirtet, denn Waffeln sind lecker, preiswert, schnell gemacht und gut vorzubereiten. Es muss nicht unbedingt Profiqualität haben, auch wenn das sehr verlockend ist, aber ein Edelstahlgehäuse ist schon deutlich empfehlenswerter als eines aus Plastik – die Modelle aus Plastik zerschrammten bei uns schneller, waren schlechter zu reinigen und es waren auch regelmäßig die Eisen, die irgendwann nicht mehr heiß genug wurden.

Freunde von uns haben sich jetzt einen Pizzaofen gekauft, also nicht „nur“ so einen Stein für den Backofen (ich weiß nicht wirklich, wie und ob das funktioniert), sondern einen zum Teil mit Schamottsteinen ausgekleideten echten Ofen, in den man auch ein Pizzablech von respektabler Größe einschieben kann. Das Ergebnis ist sehr lecker, aber trotz meines Küchengeräte-Fetischs komme ich bei einem Pizzaofen nicht wirklich in Versuchung: Wir wohnen schräg gegenüber von einem sehr guten riesengroßen steinernen Pizzaofen – man war so fürsorglich, unseine zauberhafte kleine Pizzeria drum herum zu bauen (jeder eine halbe Pizza Diavolo – das ist ein sehr beliebtes Abendessen bei uns).

Werbung am Mittwoch, 03. Oktober 2012
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Beinahe hätte ich sie verpasst, die Aktion von Jan Theofel in seinem Blog. Dabei beschäftige ich mich doch seit Wochen mit Küchenplanung und auch mit dem perfekten Stellplatz für den Herd. Denn die erste Frage:

Was für einen Herd hast du?

… muss ich gleich mit „zurzeit keinen“ beantworten. Auf meine Küche ist in 2010 ein brennendes Haus gefallen und der Wiederaufbau hat sich hingezogen, das tut er auch immer noch. Irgendwann schreibe ich mal diverse Blogpostings darüber, wie man mit einem Camping-Grillöfchen die Muffinschwemme für Kindergeburtstage bewältigt und wie man mit so einem kleinen Ofenersatz längere Zeit klarkommt, wenn man eben nicht ständig irgendwelche Fertiggerichte aufbacken will.

Welchen Backofen? Einbaugeräte oder separat?

Momentan plane ich für unsere neue Küche ein Kochfeld separat vom Ofen, das rechts und links ein ordentliches Stück Arbeitsplatte und darunter einen Unterschrank für Töpfe und Pfannen bekommen soll. Den Backofen hätte ich gerne wesentlich höher und ganz woanders. Ich bin 180cm hoch, mein Mann ist noch größer und ich stelle es mir herrlich angenehm vor, die Bleche auf Nabelhöhe aus dem Ofen zu holen.

Da die neue Küche recht groß ist, möchte ich den Backofen am liebsten in einem freistehenden Hochschrank haben - und am allerliebsten hätte ich einen dieser Öfen, die aus zwei Teilen bestehen und aus „heute back ich, morgen brat ich“ ein „heute bereite ich alles auf einmal zu“ machen könnten, weil man verschiedene Temperaturen für oben und unten im Doppelbackofen einstellen kann.

Welche Spezialfunktionen sind dir bei den Geräten wichtig?

Bei dem Kochfeld bin ich inzwischen leidenschaftslos, es sollte nicht zu klein sein und mindestens drei Töpfen oder Pfannen gleichzeitig Platz bieten – momentan habe ich eine Art „Studentenkochplatte“ mit zwei Feldern und es ist alles andere als schön.

Außerdem wird mein Mann es vermutlich sehr schnell zerkratzen, wenn es ein Ceranfeld ist.

Er ist ein berüchtigter Pfannenbeschichtungsmörder und Kochfeldzerkratzer. Ich gehe also davon aus, dass es in einigen Jahren sowieso getauscht werden muss, wenn es ansehnlich bleiben soll und würde daher kein sehr teures Modell wählen. Nach dem Hausbrand ist das Budget natürlich eher begrenzt – ob er ein Induktionskochfeld auch platt kriegt, probieren wir lieber erst in ein paar Jahren :-)

Heiße Liebe: Backen

Der Ofen wiederum ist eine ganz andere Geschichte. Der ist bei uns normalerweise täglich in Betrieb, für Braten, Brathähnchen, Aufläufe, Gebäck und immer wieder Kuchen und Muffins, weil wir sehr viel Besuch haben. Wir besitzen kübelweise Ausstecher und mehr Nordic Ware Alugussformen als jeder andere mir bekannte Haushalt und daher kann ich sofort sagen, was mir beim Backofen wichtig ist:

Glatte Seitenwände, die sich extrem gut reinigen lassen, eine Temperatur von mindestens 250 Grad (der Campingofen tut nur so, als könne er 220 Grad und das kann wirklich nerven), mindestens drei Ebenen Backauszug und aufgrund von Kind und vielen Besuchskindern versenkbare Bedienknebel.

So, und damit hat auch dieses Blog endlich mal an einer Blogparade teilgenommen :-)

Melody am Mittwoch, 26. September 2012
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Je wärmer es draußen wird (oder wohl eher: Wenn es zwischendurch doch mal warm wird), desto fruchtiger, gemüsiger und rundum frischer werden meine Hauptmahlzeiten. Das passiert ganz von selbst. Während ich im Winter gerne warmes Porridge esse und im Frühling Bircher Müesli und Getreidebrei mit Joghurt auf dem Plan stehen, mache ich mir an warmen Sommertagen morgens eigentlich nur einen Smoothie und dazu am liebsten noch ein Glas Buttermilch. Mal gemixt, mal nacheinander. Verrührt und eiskalt eigentlich am liebsten.

Eine Zeitlang bin ich davon ausgegangen, dass Smoothies sich grundsätzlich nur so nennen dürfen, wenn sie aus frisch pürierten Früchten und sonst gar nichts bestehen. Jetzt hat die Wikipedia mir gerade verraten, dass man auch Milch, Eiscreme oder Joghurt zusetzen kann, so lange nur klar erkennbar ist, was den Hauptbestandteil ausmacht und so lange nur Zutaten verwendet werden, die „lebensmittelrechtlich“ zulässig sind. Was immer das genau heißen mag.

Dort steht außerdem, dass so ein Ganzfruchtgetränk mit Vitaminen sich trotzdem nur dann wirklich Smoothie nennen darf, wenn es im Mixer schaumig geschlagen wurde. Mein Buttermilch-Fruchtsaft-Mix erfüllt die Definition also nicht wirklich – schmeckt mir aber trotzdem am besten von allen Sommererfrischungen. Außerdem habe ich noch das „Problem“, nur die hellen Varianten mit Banane, Kokos, Maracuja und Co zu mögen und nicht die roten Fruchtsäfte, die mir irgendwie saurer vorkommen. Säuerlich ist ja schon die Buttermilch.

Ein doofes Problemchen ist es deswegen, weil es scheinbar vielen Leuten so geht und der mit dem Einkaufen beauftragte Mann ganz oft mit leeren Händen oder rotem Fruchtpüree heimkehrt. Dabei würde ich mich oft gerne tagelang von Buttermilchsmoothiemix ernähren. Besonders Kokos-Banane ist verständlicherweise sehr beliebt und deswegen meist ausverkauft.

Oliver am Freitag, 10. August 2012
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