Immer wieder werde ich von hingerissenen Menschen gefragt: „Wie machst du das nur, dass dein Grießbrei so perfekt ist?“ Na gut, das war erfunden. Genau einmal wurde ich gefragt, ob ich den Trick verraten könnte.

Es ist natürlich gar kein Trick, sondern mein Grießbrei ist ein Grießpudding.

Was ist der Unterschied, werdet ihr euch fragen. Ganz einfach: Ein Pudding ist eine sinnliche Sache. An den geht man nicht mit entrahmter Milch oder 20g Zucker, Körnchen für Körnchen dosiert. Zwar muss auch keine fettige Angelegenheit mit Sahne oder Butter daraus werden wie bei so manchen „Grießbrei nach Großmutters Art“-Rezepten, aber Vollmilch und guter brauner Rohrzucker müssen es sein.

Zutaten:

1 Liter frische Vollmilch
1 großes oder 2 kleine Eier
4 gehäufte Esslöffel guter Zucker
Geriebene Zitronenschale, ein hoch gehäufter Esslöffel voll
1 große Prise Meersalzu
125g Weichweizengrieß

Es ist wichtig, dass man diese 125 Gramm weichen Grieß sorgfältig abwiegt, bei allen anderen Zutaten muss es nicht so hundertprozentig genau sein. Aber bei zu wenig Grieß wird es Suppe, bei zu viel Gummi.

Zubereitung:

Eiweiß von Eigelb trennen und das Eiklar steif aufschlagen und kaltstellen. Mit ein paar Esslöffeln von der Milch das Eigelb glattrühren und beiseite stellen.

Zucker, Zitronenschale und Salz zur Milch geben und die Mischung zum Kochen bringen – es reicht, wenn es kurz vorm Blubbern ist.

Topf vom Herd nehmen und rührenderweise den Grieß einstreuen. Zurück damit auf die Kochplatte und noch einmal fast brodeln lassen.

Vom Herd nehmen. Mit einem Quirl das Eigelb unter die Masse rühren. Das geschlagene Eiweiß unterheben und am besten schon heiß die erste Portion genießen.

(Dieses Rezept wird Ihnen präsentiert von Unvernünftiger Appetit zu dummen Zeiten.)

Melody am Donnerstag, 31. Januar 2013
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In diesem Winter haben wir die Kombination von Kürbis mit Kokos wieder neu für uns entdeckt: Ein Hokkaido nach dem anderen landete in unserem Ofen. Denn bevor ich stundenlang mit einem harten Kürbis kämpfe, um ihn zu Suppe oder Püree zu verarbeiten, setze ich ihn lieber 20 Minuten bei 175 Grad aufs Blech und kann ihn dann mühelos zerteilen.

Das aktuelle Lieblingsrezept, das auch bei unseren Gästen gut ankam:

Hokkaido mit Kokos als Cremesuppe

6-8 Portionen

500g Tomaten
500g Möhren
1-2 Hokkaido
2-3 Zwiebeln
Öl, zum Beispiel Kokosöl
400ml Kokosmilch (1 Dose)
1 Prise Ingwer
Salz, Thymian, Rosmarin nach Belieben
750ml Gemüsebrühe

Die Mengenangaben sind „pi mal Daumen“, es kann auch mehr oder weniger Möhre oder Tomate genommen werden, so lange es nur mindestens ein Hokkaido-Kürbis ist.

Zubereitung:

Die kleingehackten Zwiebeln kurz in Kokosöl goldbraun anbraten, die gestückelten Tomaten und zerkleinerten Möhren dazugeben, den zerkleinerten Kürbis auch. Die Temperatur einmal hoch aufdrehen und mit der Gemüsesuppe zusammen aufkochen, kräftig salzen.

Fünf Minuten brodeln lassen, dann die Temperatur auf niedrig stellen, nach Belieben Thymian und Rosmarin und Ingwer ergänzen und das Gemüse mindestens eine halbe Stunde auf kleiner Flamme zerfallen lassen. Vor dem Servieren die Kokosmilch unterrühren und alles pürieren.

Melody am Donnerstag, 31. Januar 2013
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Vor ein paar Tagen habe ich aufgrund unseres Umzugs mein Gewürzregal entrümpelt und fast alle Gewürze in Vierkant-Schraubgläser umgefüllt - ein Dutzend leere Gläschen wartet noch auf neuen Inhalt. Dazu passt es wunderbar, dass ich um einen Bericht geboten wurde, über die Gourmet Gewürze von Azafran zu schreiben.

Ein Blick in den Shop und der Bestellfinger fängt an zu zucken - Safran, Pfeffer und besonders Fleur de Sel aus der Nähe der Algarve, das per Hand geerntet und verpackt wird. Über achtzig Mineralstoffe und Spurenelemente aus rein natürlichen Quellen sind enthalten, aber abgesehen von Öko-Kriterien schmeckt Fleur de Sal einfach nur wunderbar.

Über Safran habe ich beim Durchlesen über die Kriterien für die verschiedenen Qualitäten gelernt, dass ich zukünftig darauf achten sollte, immer nur Fäden und niemals die Pulverform zu kaufen, da bei pulverisiertem Safran die Gefahr besteht, dass er mit Kurkuma gestreckt wurde. Kenner kaufen Safranfäden, die deswegen so teuer sind, weil der Aufwand für die Gewinnung so hoch ist.

Wenn man größere Packungen kauft, lassen sich günstigere Preise erzielen – haltbar ist Safran unter guten Lieferbedingungen nämlich mindestens 2-3 Jahre. Im verlinkten Azafran-Shop findet man persischen „Negin Safran“, der sich durch besonders lange Fäden ausweist – der hochwertigste Safran aus dem Iran mit einem Crocin-Wert höher als 270. Dieser Farbstoff ist dafür verantwortlich, dass Gerichte mit Safran sich dunkelgelb bis orange färben.

Wer viel Wert auf hohe Qualität bei den verwendeten Gewürzen legt, wird in diesem Shop also fündig. Auch Bio-Pfeffer aus Madagaskar kann man dort kaufen, mich lockt aber vor allem das Salz.

Werbung am Mittwoch, 12. Dezember 2012
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Wir haben ja immer noch keine nennenswerte Küche, weil wir seit weit über zwei Jahren mit einer Kochplatte und einem Campingofen hantieren (müssen). Jetzt steht aber trotzdem ein Kindergeburtstag ins Haus und ich bin sehr froh und dankbar, über folgendes Angebot von Ikea Duisburg gestolpert zu sein:

Zitat IKEA DUISBURG ANGEBOT:

“Was zum Basteln für deine Party?
Kein Problem! Egal ob für Fussballabende, Geburtstage, Einweihungen ... nur im Schwedenshop bei IKEA Duisburg bekommst du für 39.- das Hot-Dog Party Paket für Zuhause, bestehend aus:
• 60 Würstchen
• 64 Brötchen
• 1 Btl. Röstzwiebeln (1kg)
• 1 Btl. Gurken (3.5kg)
• 2 Fl. Senf und Ketchup
• 60 Papierschiffchen
das entspricht einem Preis von nur 0.65 pro Hot Dog.
Wenn du mehr als 2 Party Pakete benötigst, bestell diese bitte in unserem Bistro vor. Viel Spaß beim Feiern!”

Die Brötchen sind gefroren, die Würstchen in einem Frischhalte-Kühlbeutel und relativ lange haltbar. Man muss also nicht am Tag vor der Party hinhetzen, sondern hat drei bis vier Tage Spielraum (mindestens).

Das Party-Pack wird im Transportkarton auf die Theke gestellt, Ikea hat aber auch gerade preiswerte Kühltaschen.

Melody am Samstag, 06. Oktober 2012
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Manche Küchengeräte braucht man dringend, andere hätte man nur gern und manchmal braucht man sie, weil man sie gern hätte. Einige habe ich entsorgt und überlege seitdem, ob es ein Fehler war – das Raclette zum Beispiel war eigentlich ganz nett. Wir haben es nur dreimal benutzt. Aber: Nett war das trotzdem und eigentlich eine schöne Weihnachtstradition.

Die kleine „manuelle“ Eismaschine habe ich weiterverschenkt, nachdem klar war, dass sie sonst nicht genutzt wird. Bei anderen Dingen zögere ich länger.

Wir haben ja unter anderem auch eine Website über Waffeln bzw. die unterschiedlichsten leckeren Waffel-Rezepte von fettarm bis Vollkornwaffeln (Lieblingsrezept: Mandelwaffeln II) und deshalb gibt es in unserem Haushalt natürlich auch einige Waffeleisen: Eisen für Herzchenwaffeln, eckige „belgische Waffeln“ und eine Zeitlang hatten wir dann noch ein Vierfacheisen für Waffeln am Stiel, das allerdings nicht wirklich gut funktionierte und uns deswegen wieder verlassen hat.

Kurz zusammengefasst würde ich sagen: Ein Waffeleisen gehört zu einer gut sortierten Küche immer dann, wenn man gelegentlich Gäste bewirtet, denn Waffeln sind lecker, preiswert, schnell gemacht und gut vorzubereiten. Es muss nicht unbedingt Profiqualität haben, auch wenn das sehr verlockend ist, aber ein Edelstahlgehäuse ist schon deutlich empfehlenswerter als eines aus Plastik – die Modelle aus Plastik zerschrammten bei uns schneller, waren schlechter zu reinigen und es waren auch regelmäßig die Eisen, die irgendwann nicht mehr heiß genug wurden.

Freunde von uns haben sich jetzt einen Pizzaofen gekauft, also nicht „nur“ so einen Stein für den Backofen (ich weiß nicht wirklich, wie und ob das funktioniert), sondern einen zum Teil mit Schamottsteinen ausgekleideten echten Ofen, in den man auch ein Pizzablech von respektabler Größe einschieben kann. Das Ergebnis ist sehr lecker, aber trotz meines Küchengeräte-Fetischs komme ich bei einem Pizzaofen nicht wirklich in Versuchung: Wir wohnen schräg gegenüber von einem sehr guten riesengroßen steinernen Pizzaofen – man war so fürsorglich, unseine zauberhafte kleine Pizzeria drum herum zu bauen (jeder eine halbe Pizza Diavolo – das ist ein sehr beliebtes Abendessen bei uns).

Werbung am Mittwoch, 03. Oktober 2012
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