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Melody am Mittwoch, 09. Mai 2012
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Was hab ich mich gefreut, als http://www.froodies.de sich den Düsseldorfer Raum als neuene Lieferstandort erkoren hat: Schon lange warte ich auf einen funktionierenden Supermarkt-Lieferdienst, nachdem ich vor rund 10 Jahren einige der ersten Gehversuche einiger Lebensmittelmärkte mitbekommen und damals sehr genossen habe (bis sie wieder eingestellt wurden, weil logistisch wohl nicht so gut organisiert, dass es lohnte).

Froodies also. Frohgemut fülle ich meinen Einkaufskorb und möchte meinen Lebensmitteleinkauf online bestellen.

Daraufhin zeigt der Shop mir die Liefergebühren für ein Paket an, als würde ich mir die Waren per Post liefern lassen. Wahrscheinlich haben sie irgendwas noch nicht umgestellt, dachte ich beim ersten Versuch - das war ja einen Tag nach der Info, dass der Lebensmittel-Lieferservice ohne Zusatzkosten jetzt auch in Düsseldorf verfügbar sei.

Nun versuchte ich es wieder. Bekam wieder nur Paketgebühren zur Auswahl angezeigt, und das hat mich dann schon genervt. Schließlich hatte ich eine halbe Stunde damit verbracht, meinen Wocheneinkauf zusammenzustellen.

Ich mailte, es kam aber keine Antwort. Dann habe ich online einkaufen bei Froodies erst mal wieder vergessen. Bis mir bei Facebook die Werbung angezeigt wurde. Also tigerte ich auf die Froodies-Pinwand und schaute mal, ob ich dort Infos finden würde. Nix. Sie schrieben aber in einem Thread, dass sie sich über Vorschläge und Anregungen und Fragen freuen würden.

Also fragte ich, warum ich denn nur gegen Postgebühren bestellen könne. Keine Reaktion (ich glaube, das war am 16. Juni). Am 22. Juni schaute ich noch einmal dort vorbei und antwortete auf die Frage nach Vorschlägen sinngemäß mit “Auf Fragen reagieren, siehe oben”, denn ich hätte nun mal gern gewusst, was da los ist und ob ich irgendwas anders machen muss.

Den genauen Wortlaut kann ich nicht zitieren, weil das Froodies.de Facebook-Profil heute nicht abrufbar ist. Ich bekam dann eine Antwort, dass ich doch bitte an die Info-Adresse mailen möge. Tat ich.

Die Antwort kam diesmal dann auch relativ prompt: “... vielen Dank für Ihr Interesse an froodies und unserem Angebot für Sie. Unglücklicherweise beliefern wir zur Zeit den Düsseldorfer Norden und somit auch Ihr Postleitzahlengebiet 40472 noch nicht. Wir sammeln aber die Anfragen und wenn sich genügend Interessenten finden, erweitern wir gerne unser Liefergebiet. So bald es soweit ist, informieren wir Sie gerne.
Bei weiteren Fragen oder Anmerkungen melden Sie sich gerne.”

Einer der Gründe, warum ich Düsseldorf so liebe: Es hat das ganze Flair einer Weltstadt und trotzdem kann man in weniger als einer halben Stunde einmal quer durchfahren. Wissen die das etwa nicht, würde ich jetzt ggf. fragen. Habe aber keine Lust mehr.

Liebe Froodies, es hat niemand ein Problem damit, wenn ihr nicht alle Liefergebiete innerhalb einer Stadt bedient. So lange nicht auf der Website steht “Düsseldorf wird beliefert” und man dann selbst herausfinden muss, dass nur einige Stadtteile gemeint sind, denn das - so finde ich - ist echt dumm gelaufen.

Ich warte dann mal ab, bis auch ich wirklich bestellen darf, und berichte dann, wie es gelaufen ist.

Auf unser Waffeleisen ist ein brennendes Dach gefallen, und so standen wir plötzlich ohne eines unserer meistgenutzten Küchenkleingerate da. Denn der Herbst ist für uns und unsere Besucher die Waffelrezept-Hochsaison normalerweise, einfach wegen der vielen Vorteile, die Waffeln bieten:

Sie lassen sich nicht nur jederzeit in wenigen Minuten frisch vor- und zubereiten und ganz nach dem Appetitet des Beköstigten dosieren - es ist auch kein Problem, laktosefreie Waffeln, fettarme oder deftige zu machen.

Wir haben bisher immer ein einfaches Waffeleisen für ca. 15 Euro genutzt, das unseren Ansprüchen trotz häufiger Waffelbäckerei völlig genügte,schon weil wir alle anderthalb Jahre ein neues kauften.

So eines wollte ich uns auch wieder holen. Nur diesmal gleich zwei davon, denn bei Kindergeburtstagen oder einem Brunch ist es schon netter, zwei Waffeln gleichzeitig fertigbacken zu können.

Bei der Suche stolperte ich dann über den Lentz Waffle King mit 4 Waffeleisen für 4 Herzwaffeln à la “Waffel am Stiel”.

Man kann damit auch ohne Holzstiele Waffeln backen, und deswegen habe ich den Waffle King dann auch bestellt: Waffeln am Stiel kamen mir zwar wie eine lustige Idee vor, aber ich möchte mich nicht immer genötigt fühlen, Stiele nachzukaufen.

Getestet haben wir das neue Waffeleisen mit dem Waffelrezept für Mandelwaffeln II, das normalerweise etwa 12-14 Waffeln ergibt. Beim Waffle King waren es 6x4 Waffeln, dafür dauerte jeder Backdurchgang eher 8 bis 10 Minuten, darauf musste ich mich doch erst einstellen, unsere “Billigeisen” waren da wesentlich schneller. Dafür hat man dann eben immer gleich vier Waffeln auf einmal - und die Sache mit dem Stiel ist erstaunlich praktisch, man gewöhnt sich sofort daran, die Waffel von der Faust zu knabbern.

Wir brauchen vermutlich noch ein anderes Rezept, wahrscheinlich geht es dann etwas schneller.

Waffeln am Stiel sehen in jedem Fall lustig aus, die Idee ist gut und unsere Gäste heute waren sehr angetan.

Wie das Schicksal es will, hat man mir heute auch ein Belgisches Waffeleisen für diese dickeren viereckigen Waffeln geschenkt, das teste ich dann als nächstes.

Aber ein ganz “normales” Herzchenwaffelgerät wird es hier auch irgendwann wieder geben. Ich vermisse meine langweiligen, jahrelang gewohnten Herzchenwaffeln ohne Stiel nämlich doch ein bisschen.

»Was nehmt ihr denn immer mit, wenn ihr picknicken geht?« fragte mich eine Spielplatzmutter, die durch uns ein bisschen auf den Geschmack gekommen ist: An den heißen Tagen werfen wir eine Kiste Wasser und ein Picknick in den Bollerwagen und ziehen mit einer befreundeten Familie in den Wald.

In den Körben befinden sich normalerweise (neben Tellern, Tassen, Servietten und Bechern):

Brötchen vom Bäcker, der praktischerweise im Nebenhaus ist und auch am Sonntag geöffnet hat
Vollkorn- oder Schwarzbrot, was noch im Haus ist (meistens “pures” Roggenbrot vom Landbäcker)
Butter, aus praktischen Gründen in eine Tupperschüssel umgefüllt
Aufschnitt (Mortadella, Salami, ab und zu Schinken)
Käse (geschnittener Gouda, Camembert oder eine Ecke Brie)
Marmelade und/oder Nuss-Aufstrich
Äpfel, Bananen, Paprika in Stücken, geschälte Möhren, Salatgurke in Scheiben
ein paar Joghurts natur oder bio mit Obst

und je nach Laune

Mozzarella-Scheiben auf Basilikumtomaten
6-10 hart gekochte Eier
eingelegte Maiskölbchen, Cornichons, Oliven, Peperoni
Wassermelone (in mini und bio)
ein paar Kekse oder Muffins
Apfel-, Holunder- oder Mangosaft für leichte Schorlen
gebratenes Geflügel, kalt serviert

sowie
Nudelsalat oder Linsensalat
Geflügelknackwürstchen
gefüllte Pfannkuchen
Blätterteigtörtchen deftig
Kuchen/Käsesahnetorte
oder oder oder :-)

Nach einigen wilden Delikatessen anfangs haben wir gelernt, dass man nicht immer den Antipasti-Stand vom Wochenmarkt leerräumen muss, ein paar Highlights reichen völlig.

Melody am Donnerstag, 01. Juli 2010
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Erinnert sich noch jemand an die ersten Male, als Biokisten in Mode kamen und man jede Woche unweigerlich auf irgendein Gemüse starrte, das man vergessen hatte abzubestellen - oder nicht kannte und erst mal googeln musste? Wir hatten mal einen in Bezug auf Biokosteninhalte recht harten Winter, unabänderlich dominiert von allen Winterkohlsorten, die sich auftreiben lassen.

Das wird nicht wieder passieren. Auch Biokisten sind im modernen Web angekommen: Eben habe ich mich online in mein Abo für nächste Woche eingeloggt, den Rosenkohl rausgeworfen und stattdessen Wirsing genommen. Beim Obst ein paar Birnen mehr als nur eine gewählt und ein Suppenhuhn vorbestellt.

Es ist ein seltsames Gefühl, dass die Biokiste kein überdimensioniertes Überraschungsei voller Herausforderungen mehr ist. Spannend war es ja doch immer, den Kopf in die Kiste zu stecken und sich zu fragen, was wohl als erstes weg sollte und was man alleine essen wird, weil es keiner mag.

Aber die Chancen für unser Abo stehen mit der Komfortverwaltung wesentlich besser. Denn so lustig der Überraschungseffekt war, so nervig wurde er nach ein paar Monaten, so dass wir immer mal wieder lange oder länger pausierten. Jetzt ist es fast wie ein normaler Einkauf. Nur schöner.

Melody am Samstag, 16. Januar 2010
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