Beinahe hätte ich sie verpasst, die Aktion von Jan Theofel in seinem Blog. Dabei beschäftige ich mich doch seit Wochen mit Küchenplanung und auch mit dem perfekten Stellplatz für den Herd. Denn die erste Frage:

Was für einen Herd hast du?

… muss ich gleich mit „zurzeit keinen“ beantworten. Auf meine Küche ist in 2010 ein brennendes Haus gefallen und der Wiederaufbau hat sich hingezogen, das tut er auch immer noch. Irgendwann schreibe ich mal diverse Blogpostings darüber, wie man mit einem Camping-Grillöfchen die Muffinschwemme für Kindergeburtstage bewältigt und wie man mit so einem kleinen Ofenersatz längere Zeit klarkommt, wenn man eben nicht ständig irgendwelche Fertiggerichte aufbacken will.

Welchen Backofen? Einbaugeräte oder separat?

Momentan plane ich für unsere neue Küche ein Kochfeld separat vom Ofen, das rechts und links ein ordentliches Stück Arbeitsplatte und darunter einen Unterschrank für Töpfe und Pfannen bekommen soll. Den Backofen hätte ich gerne wesentlich höher und ganz woanders. Ich bin 180cm hoch, mein Mann ist noch größer und ich stelle es mir herrlich angenehm vor, die Bleche auf Nabelhöhe aus dem Ofen zu holen.

Da die neue Küche recht groß ist, möchte ich den Backofen am liebsten in einem freistehenden Hochschrank haben - und am allerliebsten hätte ich einen dieser Öfen, die aus zwei Teilen bestehen und aus „heute back ich, morgen brat ich“ ein „heute bereite ich alles auf einmal zu“ machen könnten, weil man verschiedene Temperaturen für oben und unten im Doppelbackofen einstellen kann.

Welche Spezialfunktionen sind dir bei den Geräten wichtig?

Bei dem Kochfeld bin ich inzwischen leidenschaftslos, es sollte nicht zu klein sein und mindestens drei Töpfen oder Pfannen gleichzeitig Platz bieten – momentan habe ich eine Art „Studentenkochplatte“ mit zwei Feldern und es ist alles andere als schön.

Außerdem wird mein Mann es vermutlich sehr schnell zerkratzen, wenn es ein Ceranfeld ist.

Er ist ein berüchtigter Pfannenbeschichtungsmörder und Kochfeldzerkratzer. Ich gehe also davon aus, dass es in einigen Jahren sowieso getauscht werden muss, wenn es ansehnlich bleiben soll und würde daher kein sehr teures Modell wählen. Nach dem Hausbrand ist das Budget natürlich eher begrenzt – ob er ein Induktionskochfeld auch platt kriegt, probieren wir lieber erst in ein paar Jahren :-)

Heiße Liebe: Backen

Der Ofen wiederum ist eine ganz andere Geschichte. Der ist bei uns normalerweise täglich in Betrieb, für Braten, Brathähnchen, Aufläufe, Gebäck und immer wieder Kuchen und Muffins, weil wir sehr viel Besuch haben. Wir besitzen kübelweise Ausstecher und mehr Nordic Ware Alugussformen als jeder andere mir bekannte Haushalt und daher kann ich sofort sagen, was mir beim Backofen wichtig ist:

Glatte Seitenwände, die sich extrem gut reinigen lassen, eine Temperatur von mindestens 250 Grad (der Campingofen tut nur so, als könne er 220 Grad und das kann wirklich nerven), mindestens drei Ebenen Backauszug und aufgrund von Kind und vielen Besuchskindern versenkbare Bedienknebel.

So, und damit hat auch dieses Blog endlich mal an einer Blogparade teilgenommen :-)

Melody am Mittwoch, 26. September 2012
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Da wir momentan immer noch keine (richtige) Küche und eine sich ständig immer noch mehr verzögernde Baustelle am Hals haben, sind wir schon seit längerer Zeit willige Opfer sämtlicher Bring- und Lieferdienste im Umkreis.

Katzenstreu durch den Gerrresheimer Lieferdienst Getina.de, Getränke vom Kiosk-Lieferservice und Lebensmittel erst von Froodies und jetzt von Rewe Online. Außerdem – von einem IT Home Office habt Ihr das hoffentlich nicht anders erwartet – die beste Pizza der Welt vom kleinen, aber feinen Italiener  nebenan. Am liebsten eine Pizza Diavolo zu zweit, jeder die Hälfte, schön scharf und auch später am Abend nicht zu viel. Kross, dünn belegt, einfach perfekt und ausnahmslos immer ein guter Ausklang zu zweit für einen stressigen Tag.

Bis das Team der netten kleinen Pizzeria es sicherlaubte, im Sommer in Urlaub zu gehen.

Es ist sehr enttäuschend, wenn man fest mit einem bestimmten Lieblingsessen gerechnet hat und nun vor verschlossenen Türen steht (nein, wir lassen nichts anliefern, wenn die Pizzeria nicht mal 100m entfernt ist, das wäre dann doch etwas zu dekadent). Außergewöhnliche Situationen verlangen meistens nach gewöhnlichen Lösungen und wir machten uns also auf, die bunte Welt der Bringdienste zu erkunden.

Auch wenn unser Büro nur klein ist, wir haben doch im Grunde die gleichen Bedürfnisse wie andere Firmen auch: Eine ordentliche Auswahl, auch Getränke und Frischkost, Dessert und die Möglichkeit, einen Gast zufriedenstellend zu bewirten. So ziemlich alles außer Kaffee? Annehmbare Lieferzeiten: Essen, das noch warm ist, wenn es ankommt. Vollständige Bestellungen und nicht ständig irgendwas, das anders als bestellt geliefert oder gleich ganz vergessen wurde. Die Möglichkeit, Sonderwünsche mit anzugeben. Naja, und natürlich Online-Bestellung, wenn es nicht gerade der kleine Lieblingsitaliener von nebenan ist. Das ist so selbstverständlich, dass ich es fast vergessen hätte aufzuführen.


Nur den Linseneintopf, mit dem ich mit meiner echten Küche den Herbst einläuten würde, den habe ich online noch nicht entdeckt.

Werbung am Montag, 03. September 2012
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Je wärmer es draußen wird (oder wohl eher: Wenn es zwischendurch doch mal warm wird), desto fruchtiger, gemüsiger und rundum frischer werden meine Hauptmahlzeiten. Das passiert ganz von selbst. Während ich im Winter gerne warmes Porridge esse und im Frühling Bircher Müesli und Getreidebrei mit Joghurt auf dem Plan stehen, mache ich mir an warmen Sommertagen morgens eigentlich nur einen Smoothie und dazu am liebsten noch ein Glas Buttermilch. Mal gemixt, mal nacheinander. Verrührt und eiskalt eigentlich am liebsten.

Eine Zeitlang bin ich davon ausgegangen, dass Smoothies sich grundsätzlich nur so nennen dürfen, wenn sie aus frisch pürierten Früchten und sonst gar nichts bestehen. Jetzt hat die Wikipedia mir gerade verraten, dass man auch Milch, Eiscreme oder Joghurt zusetzen kann, so lange nur klar erkennbar ist, was den Hauptbestandteil ausmacht und so lange nur Zutaten verwendet werden, die „lebensmittelrechtlich“ zulässig sind. Was immer das genau heißen mag.

Dort steht außerdem, dass so ein Ganzfruchtgetränk mit Vitaminen sich trotzdem nur dann wirklich Smoothie nennen darf, wenn es im Mixer schaumig geschlagen wurde. Mein Buttermilch-Fruchtsaft-Mix erfüllt die Definition also nicht wirklich – schmeckt mir aber trotzdem am besten von allen Sommererfrischungen. Außerdem habe ich noch das „Problem“, nur die hellen Varianten mit Banane, Kokos, Maracuja und Co zu mögen und nicht die roten Fruchtsäfte, die mir irgendwie saurer vorkommen. Säuerlich ist ja schon die Buttermilch.

Ein doofes Problemchen ist es deswegen, weil es scheinbar vielen Leuten so geht und der mit dem Einkaufen beauftragte Mann ganz oft mit leeren Händen oder rotem Fruchtpüree heimkehrt. Dabei würde ich mich oft gerne tagelang von Buttermilchsmoothiemix ernähren. Besonders Kokos-Banane ist verständlicherweise sehr beliebt und deswegen meist ausverkauft.

Oliver am Freitag, 10. August 2012
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Meine schnellste und beliebteste Hokkaido-Variante geht so:

2-3 Zwiebeln
1 Pfund Kürbis oder mehr
1 Pfund Tomaten oder mehr
1 Pfund Möhren oder mehr

in kleinen Stückchen (den Kürbis kann man vorher kurz weichbacken, 20 Min auf 175 Grad - das erleichtert ein Zerteilen enorm).

1 L Gemüsebrühe oder mehr
1 Dose Kokosmilch oder zwei
Wasser nach Gefühl

großzügig trockener Thymian und Rosmarin
ein Hauch! Ingwer
viel Salz, wenig schwarzer Pfeffer
3 EL Olivenöl


Die Zwiebelstückchen im Öl auf hoher Temperatur schnell leicht bräunen, Kürbis und Tomaten- und Möhrenstückchen dazugeben, mit Gemüsebrühe und dann Wasser aufgiessen, bis das Gemüse genau bedeckt ist und auf niedriger Temperatur köcheln lassen.

Gewürze und reichlich Salz hinzufügen, 20-30 Minuten auf niedriger Stufe, dann die Kokosmilch hineinlöffeln, alles unterrühren, abschmecken, nachwürzen, noch eine Viertelstunde köcheln lassen und dann pürieren.

Schmeckt als Suppe, zu Nudeln, auf Pizza und in Aufläufen. Lässt sich vorbereiten, einfrieren und mit Huhn/Lachs/Wurst ergänzen.

Melody am Montag, 19. Dezember 2011
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Auf unser Waffeleisen ist ein brennendes Dach gefallen, und so standen wir plötzlich ohne eines unserer meistgenutzten Küchenkleingerate da. Denn der Herbst ist für uns und unsere Besucher die Waffelrezept-Hochsaison normalerweise, einfach wegen der vielen Vorteile, die Waffeln bieten:

Sie lassen sich nicht nur jederzeit in wenigen Minuten frisch vor- und zubereiten und ganz nach dem Appetitet des Beköstigten dosieren - es ist auch kein Problem, laktosefreie Waffeln, fettarme oder deftige zu machen.

Wir haben bisher immer ein einfaches Waffeleisen für ca. 15 Euro genutzt, das unseren Ansprüchen trotz häufiger Waffelbäckerei völlig genügte,schon weil wir alle anderthalb Jahre ein neues kauften.

So eines wollte ich uns auch wieder holen. Nur diesmal gleich zwei davon, denn bei Kindergeburtstagen oder einem Brunch ist es schon netter, zwei Waffeln gleichzeitig fertigbacken zu können.

Bei der Suche stolperte ich dann über den Lentz Waffle King mit 4 Waffeleisen für 4 Herzwaffeln à la “Waffel am Stiel”.

Man kann damit auch ohne Holzstiele Waffeln backen, und deswegen habe ich den Waffle King dann auch bestellt: Waffeln am Stiel kamen mir zwar wie eine lustige Idee vor, aber ich möchte mich nicht immer genötigt fühlen, Stiele nachzukaufen.

Getestet haben wir das neue Waffeleisen mit dem Waffelrezept für Mandelwaffeln II, das normalerweise etwa 12-14 Waffeln ergibt. Beim Waffle King waren es 6x4 Waffeln, dafür dauerte jeder Backdurchgang eher 8 bis 10 Minuten, darauf musste ich mich doch erst einstellen, unsere “Billigeisen” waren da wesentlich schneller. Dafür hat man dann eben immer gleich vier Waffeln auf einmal - und die Sache mit dem Stiel ist erstaunlich praktisch, man gewöhnt sich sofort daran, die Waffel von der Faust zu knabbern.

Wir brauchen vermutlich noch ein anderes Rezept, wahrscheinlich geht es dann etwas schneller.

Waffeln am Stiel sehen in jedem Fall lustig aus, die Idee ist gut und unsere Gäste heute waren sehr angetan.

Wie das Schicksal es will, hat man mir heute auch ein Belgisches Waffeleisen für diese dickeren viereckigen Waffeln geschenkt, das teste ich dann als nächstes.

Aber ein ganz “normales” Herzchenwaffelgerät wird es hier auch irgendwann wieder geben. Ich vermisse meine langweiligen, jahrelang gewohnten Herzchenwaffeln ohne Stiel nämlich doch ein bisschen.

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