Während ich mir zum Abendessen zwei kleine runde Ziegenkäse mit Schinken umwickelte und mit Selleriehobel und Pistazienkernen in der Pfanne drei Minuten angrillte, um sie dann auf einen Salat zu setzen ... musste ich doch wieder einmal darüber nachdenken, wie aufwändig es doch ist, lecker zu essen und eben grundsätzlich keinen Supermarktmüll zu futtern.

Alleine heute zwischendurch: Möhren reinigen und für den nächsten Eintopf und als Beigabe zum gemischten Frühstück/Abendbrot in Scheiben schneiden oder tuppern. Einen Berg Porree putzen, zwei Sellerie zerlegen, eine halbe Stunde lang alle Biobio-Äpfel sorgfältig waschen und mit Baumwolltüchern trockenreiben, bevor sie in den Obstkorb wandern. Kernige und feine Haferflocken mischen und einweichen für ein grob nach Bircher angemischtes Frühstück morgen früh, denn ein paar Nashi-Birnen und diverse Mandarinen und Bananen sollen nicht so lange warten, bis sie weg müssen. Da waren der Besuch beim Metzger, die Suche nach dem richtigen Obst und Gemüse, der Markt und der andere Einkauf noch gar nicht mit drin, das Putzen und Zerkleinern der Champignons und Zwiebeln ...

Was das immer für eine Zeit kostet, die ja auch irgendwo her kommen muss - eigentlich Wahnsinn, wenn man keine Hausfrau ist, sondern berufstätig. Aber wenn man kein Supermarktfleisch, keine Konservierungs- und Süßstoffe, keine Geschmacksverstärker und keine irgendwie aufgeschäumte Nahrung zu sich nehmen will, muss man diese Zeit wohl finden.

Ich kann nachvollziehen, warum viele Leute Tiefkühlbeutel und Dosen nach Hause schleppen, um sich die Essenszubereitung zu vereinfachen.

Nachvollziehen, aber nicht verstehen.

Melody am Samstag, 09. Januar 2010
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Möge euer Jahr vielschichtig, gehaltvoll und lecker werden!°

Melody am Mittwoch, 30. Dezember 2009
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Bitte einmal ganz dringend abbiegen und bei Ulf nachlesen, wie seine Tochter ihre Wunsch-Speisekarte formuliert :-)

Melody am Mittwoch, 21. Oktober 2009
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Nutriculinary.com bittet um alltagstaugliche, schnelle und gute Rezepte, mindestens 50 sollen zusammenkommen.

Das sollte doch kein Problem sein :-)

Melody am Dienstag, 06. Oktober 2009
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Frischkäse-Erdbeer-Sahne-Torte auf einem Boden aus zerbröselten Löffelbiskuits mit Butter gelingt. (2 Tüten pulverisierte Löffelbiskuits mit 125 g geschmolzener Butter geben zwei Kuchenböden für kleine Springformen - die 5-Minuten-Nummer, bei der nichts schiefgehen oder anbrennen kann).

Und weil die liebe Bärbel mich letzte Woche beim Krabbeltreff so ungläubig anschaute, weil ich FRISCHE MINZE!! in die Erdbeer-Joghurt-Variante getan habe, schreibe ich schnell mal auf, wie man es am besten anstellt, dass man jederzeit in fruchtige oder würzige Speisen ein bisschen Minze bröseln kann:

Frische Minze kaufen und waschen, gründlich abspülen. Dann die Blätter von den Stengelchen pulen und nebeneinander auf einen Bogen Pergamentpapier legen - im Tiefkühlfach nämlich. Über Nacht frieren lassen und die gefrorenen Minzeblättchen dann vorsichtig einsammeln und in ein Tupperschüsselchen oder ähnliches umbetten und weiter einfrieren.

Jetzt kann man immer zwei oder drei Blättchen entnehmen und ins Essen bröseln. In meinem Fall vier Blättchen mit den Erdbeeren zusammen pürieren und mit unter die Torte geben.

Melody am Samstag, 11. Juli 2009
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