Nachdem die ersten beiden typisch englischen Dessert-Kuchen (Warme Grießküchlein und Bananenpudding) ihren Weg in die Rezeptesammlung hier gefunden haben, raffte ich mich endlich auf, um auch noch die Beschreibung eines Egg Coddlers mit Bild ins ABC zu stellen.
Die klassischen Egg Coddler aus England sind ja eher bunte Porzellantöpfchen wie dieser von Torquato, wir bevorzugen aber die Ausführung aus Jenaer Glas.
Tatsächlich nur 8 cm breit:
Sobald wir wieder Appetit auf Frühstückseier haben, folgen ein paar Rezepte. Auch in der Rubrik für englische Dessertkuchen. Nicht, dass wir jetzt täglich und rund um die Uhr backen und fressen, wir haben bloß noch nicht alles eingestellt, was wir schon gebacken (und gefressen) haben.
:-)
Eben habe ich in die Kuechenzeilen-Classic ein Rezept für englischen Bananenpudding eingestellt. Und so sieht das aus, wenn man erst später daran denkt, dass man ja eigentlich eine Auflaufform mit Deckel hätte nehmen müssen: Olles Küchentuch, mit Faden an der Soufflé-Form festgebunden.
Das Ergebnis ist appetitlicher :-)
Mir war heute nach Waffeln - obwohl ich sicher 20 verschiedene Waffelrezepte hier herumfliegen habe, hat doch wieder das Waffelrezept von Tina gesiegt, hier zu finden unter Grundrezept Waffeln.
Noch mehr Rezepte und Tipps für die Zubereitung:
... der nach »essbare Kuchen« googelt und hier landet? Der mir angetraute Oliver meinte nur trocken: ‘Das war wahrscheinlich ein netter älterer Herr, dessen Frau gerne backt.’ Lasse ich jetzt mal so stehen.
Olivers liebste Suchanfrage bisher lautete »Anleitung für Instant-Kartoffelbrei«. Da weiß man doch gleich wieder, warum man auch Grundrezepte einstellt.
Wobei ich das sowieso gerne tue, denn ich erinnere mich noch gut daran, wie ich mir in meiner ersten Wohnung das Kochen selbst beigebracht habe, indem ich mir rundherum im Bekanntenkreis Anleitungen auch für die simpelsten Dinge einsammelte. Von meiner Mutter konnte ich es nicht lernen, da sie relativ früh und mit durch die Diabetes meines Bruders bedingt damit begann, fast nur noch merkwürdige, entweder stark nach Süßstoff oder gleich nach gar nichts schmeckende Dinge zuzubereiten, die sie wohl für leichte Küche hielt oder die zu seinem damaligen Ernährungsplan passten.
Mir fehlten also die Rezepte für so ziemlich alles außer für ein bisschen italienische Küche (von einer Mamma vor Ort in Napoli beigebracht bekommen), Überleben auf vegetarisch (zweijährige, völlig unverbissene Phase) und tonnenweise Weihnachtsplätzchen, weil wir die immer gebacken hatten. Lange Zeit kam jegliches Essen aus dem Wok, dann wieder sammelte ich überall im Bekanntenkreis Zettel ein.
Immer noch finde ich in meiner Loseblattsammlung Zettel mit Anleitungen für die besten Frikadellen, einen krossen Pizzateig oder gefüllte Paprika. Die landen dann nach und nach auch hier, so wie ich im Laufe der Zeit diesen gewaltigen Berg an Rezepten hier einstellen möchte.
Etwas »problematisch«: Beim Aufräumen ständig Rezepte wiederfinden, die ich dann noch einmal (oder fünfmal) kochen will, obwohl der nächste Schritt doch sein sollte, neue Experimente zu starten und auch hier einzustellen.
Andererseits ... es hat ja alles Zeit :-)
Neu: Die Chefkoch-Liste.
In anderen Blogs stehen oft gute Rezepte einfach zwischen die anderen Einträge eingebacken. Das fand ich immer schon schade, weil es durch diese Methode selbst mit einer Rubrikenzuordnung oft nicht sehr komfortabel ist, die kulinarischen Postings eines Bloggers gesammelt einzusehen oder wiederzufinden. Ein eigenes FoodBlog lohnt aber nicht immer.
Wer in den Kuechenzeilen.de mitbloggt, hat dieses ‘Problem’ nicht, denn jeder kann nun die eigenen Einträge auch direkt verlinken: