Word of Mouth, FoodBlog





Rezept für Grießbrei, so wie er sein sollte.

Immer wieder werde ich von hingerissenen Menschen gefragt: „Wie machst du das nur, dass dein Grießbrei so perfekt ist?“ Na gut, das war erfunden. Genau einmal wurde ich gefragt, ob ich den Trick verraten könnte.

Es ist natürlich gar kein Trick, sondern mein Grießbrei ist ein Grießpudding.

Was ist der Unterschied, werdet ihr euch fragen. Ganz einfach: Ein Pudding ist eine sinnliche Sache. An den geht man nicht mit entrahmter Milch oder 20g Zucker, Körnchen für Körnchen dosiert. Zwar muss auch keine fettige Angelegenheit mit Sahne oder Butter daraus werden wie bei so manchen „Grießbrei nach Großmutters Art“-Rezepten, aber Vollmilch und guter brauner Rohrzucker müssen es sein.

Zutaten:

1 Liter frische Vollmilch
1 großes oder 2 kleine Eier
4 gehäufte Esslöffel guter Zucker
Geriebene Zitronenschale, ein hoch gehäufter Esslöffel voll
1 große Prise Meersalzu
125g Weichweizengrieß

Es ist wichtig, dass man diese 125 Gramm weichen Grieß sorgfältig abwiegt, bei allen anderen Zutaten muss es nicht so hundertprozentig genau sein. Aber bei zu wenig Grieß wird es Suppe, bei zu viel Gummi.

Zubereitung:

Eiweiß von Eigelb trennen und das Eiklar steif aufschlagen und kaltstellen. Mit ein paar Esslöffeln von der Milch das Eigelb glattrühren und beiseite stellen.

Zucker, Zitronenschale und Salz zur Milch geben und die Mischung zum Kochen bringen – es reicht, wenn es kurz vorm Blubbern ist.

Topf vom Herd nehmen und rührenderweise den Grieß einstreuen. Zurück damit auf die Kochplatte und noch einmal fast brodeln lassen.

Vom Herd nehmen. Mit einem Quirl das Eigelb unter die Masse rühren. Das geschlagene Eiweiß unterheben und am besten schon heiß die erste Portion genießen.

(Dieses Rezept wird Ihnen präsentiert von Unvernünftiger Appetit zu dummen Zeiten.)

Melody am Donnerstag, 31. Januar 2013
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