Nichts vorbereitet und nichts geplant - ich geniesse momentan den Luxus der Option, jederzeit doch noch einkaufen zu gehen und alle möglichen Aufgaben zu delegieren. Süßkram soll meine Mutter mitbringen, das wird sie auch. Eier färben wir morgen vielleicht noch, doch selbst wenn nicht ... verhungern ist unmöglich, ein Blech Apfelkuchen mit Rosinen und Saurer Sahne sitzt im Ofen und morgen früh ist Markt - da wird sich schon was finden.
Gerne Frühkartöffelchen und Geflügel, aber das entscheidet sich morgen.
Was ganz anderes: Gut ein Jahr nach meinem ersten Versuch habe ich einen zweiten Anlauf genommen, mich vom Süßstoff im Kaffee zu befreien und diesmal bin ich clean.
Von Cola Light und Zero bin ich schon ganz lange weg. Die mochte ich sehr gerne, bis ich mal gesehen habe, dass buchstäblich jede sehr dicke Frau, die ich kenne, entweder literweise Cola säuft oder eben täglich ein Cola-Lightgetränk zu sich nimmt. Man muss kein Ernährungswissenschaftler sein, um zumindest auf den Gedanken zu kommen, dass es dem Stoffwechsel gegenüber vermutlich eher dumm ist, sich durchgehend einzuzuckern oder täglich Kunststoffe zu schlürfen, also habe ich die ehemals sehr gemochte Cola Light vom Einkaufsplan gestrichen und trinke höchstens mal alle Jubeljahre eine “normale”, wenn ich Lust darauf habe.
Denn auch das habe ich für mich gelernt: Wer kategorisch irgendwas 107%ig ablehnt, hat auch kein völlig normales Essverhalten. (Ich hätte aber gerne eins und arbeite dran, es weiter zu normalisieren.)
Beispiel: Eine Freundin von mir hat über lange Zeit eine Antipilz Candida-Kur machen müssen und damit sehr viel abgenommen. Jetzt ist sie super dünn, fast schon dürr und hat beschlossen, nie mehr Zucker zu essen, egal in welcher Form, und immer weiter diese Diät einzuhalten.
Nun ist sie aber stets enttäuscht, wenn sie etwas gerne essen würde und dann dank Etikett doch noch feststellt, dass Zucker drin ist. Also vermisst sie doch was. Das war bei mir nicht so, mir war nach gar nichts Süßem während der Kur, der Süßhunger war weg. Dann kam die Weihnachtszeit, mit Lebkuchen, Plätzchen und Stollen und irgendwann habe ich dann doch wieder angefangen.
Aber immerhin, der Süßstoff ist raus aus unserem Haushalt und das ist auch schon ein wichtiger Schritt.