Eine unkomplizierte, zitronige und dabei sehr leckere Dessert-Creme, die schnell gemacht ist und sich auch gut vorbereiten lässt - also auch ein gutes Party-Rezept oder ein Nachtisch für eine große Gruppe ist.
Zutaten für 12-14 Portionen
(Nachspeisen und Kochen für Gruppen und Partys)
1 Dose gezuckerte Kondensmilch, zum Beispiel Nestlé Milchmädchen oder die preiswerte russische Variante
2 Becher Sahne
4-6 Zitronen (je zitroniger man es mag, vier nehmen meist 5)
750 g Speisequark 20%
Wer es nicht ganz so zitronig mag, nimmt eine weitere Dose Milchmädchen oder zwei bis drei Esslöffel braunen Zucker.
1 Packung vollkornige Kekse, zum Beispiel “Bahlsen Hobbits”, zerbröselt - zum Schichten wie bei einem Tiramisu oder zum Drüberstreuen. Gehackte Mandeln oder gehackte Haselnüsse gehen auch, aber Kekse passen besser.
Zubereitung:
Einen Becher Sahne schlagen und kalt stellen. Eine Dose Milchmädchen und einen Becher Sahne ungeschlagen vermengen und den Zitronensaft ganz langsam eintropfen lassen - so wird aus der milchigen Mischung eine weiße Creme, die zwar nicht steif wird, aber cremig mit Struktur. Den Quark unterrühren und gut vermengen. Abschmecken: Darf es zitroniger werden, sollte etwas nachgesüßt werden? Anschließend die geschlagene Sahne unterziehen und über Nacht oder mindestens vier Stunden kalt stellen.
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Dieses Dessert ist unglaublich lecker, aber auch verdammt mächtig und macht schon alleine pappsatt. Das ist zwar nicht schlimm, aber wir wollten trotzdem mal eine Version für uns entwickeln, die nicht ganz so extrem ausfällt. Beim Experimentieren kam diese Zitronencreme heraus.
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(2) Stimmen
Der Marmorkuchenfan in unserem Haushalt war überaus angetan von meinem ersten Versuch: Lecker, locker, luftig und trotzdem saftig - was will man mehr? Meinte er. Und ich bin stolz, mag ich selbst doch Marmorkuchen nicht so gern und habe trotzdem brav gebacken. Nach einem Rezept der Oma.
Nur statt weißem Zucker habe ich braunen genommen und statt 500g Weißmehl: 200g Weißmehl, 150g Weizenvollkornmehl, 150g Dinkelvollkornmehl. Es passte super und schmeckte toll.
Zutaten für den Marmorkuchen nach traditionellem Rezept:
1 Päckchen Butter (250g)
180g Zucker, gerne braunen Rohrohrzucker oder Puderzucker
500g Mehl
2 Pakete Vanillinzucker
1 Paket Backpulver
1 Prise Salz
4-5 Eier
180ml Milch (eine Tasse)
30-40 g dunklen entölten Kakao
3 EL Wasser
3 EL Zucker
Zubereitung Marmorkuchen im Umluftofen:
Ofen vorheizen auf 180 Grad, runde größere Silikonbackform oder große Gugelhupf-Backform bereitstellen. Metallformen gründlich ausfetten und ggf. mit Mandelmehl, Grieß oder Paniermehl leicht ausstreuen.
Butter, Zucker, Vanillinzucker und die Prise Salz schaumig rühren, dann die Eier unterquirlen. Die Mehlsorten und das Backpulver gründlich vermengen und abwechselnd mit der Milch in die Eier-Butter-Mischung schütten, dabei die Küchenmaschine auf hohen Touren laufen lassen.
Etwas mehr als die Hälfte des Teigs in die Kuchenform geben.
Der dunklere Teig entsteht, indem man Kakaopulver, Zucker und Wasser verrührt und kurz erhitzt, dann mit Hilfe der Küchenmaschine unter den restlichen Teig zieht. Dann vorsichtig eine Schicht dunklen Teig auf die helle Schicht geben, gleichmäßig verteilen und mit einem Stäbchen einmal tiefe Kringel in die ganze Oberfläche rühren, um das typische marmorierte Muster zu erzielen.
Den dunklen Teig in die Form gießen und die Form mit einer Gabel durchziehen, um das typische Marmorkuchen-Muster zu bekommen.
Den Backofen auf 180°C vorheizen und den Kuchen in der Form auf unterster Schiene für ca. 45 Minuten backen. Garprobe mit Holzstöckchen! Wenn an dem Spieß noch Teig klebt, braucht er noch ein bisschen.
Den Marmorkuchen aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und dann stürzen und mit einer schokoladigen Glasur überziehen.
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(44) Stimmen
Ein herrliches Sommergericht - ich habe eben die zu Rollen gedrehten Pfannkuchen mit Schaschlikspießen fixiert und nehme sie mit zum Picknick heute Nachmittag. Da werde ich dann aber nicht erwähnen, dass es sich um ein Vollwertküche-Rezept mit Dinkelmehl handelt. Man schmeckt es nämlich nicht, die Pfannkuchen schmecken “ganz normal”.
Zutaten:
250 g Dinkelvollkornmehl
500ml Milch
1/2 Paket Backpulver
6 Eier
1 Prise Salz
Honig
100g Blaubeermarmelade oder andere rote Marmelade
250g Quark 20-40%
Mehl, Backpulver und Milch gründlich vermengen und eine Stunde zum Quellen beiseite stellen. Dann die Eier miteinander verrühren und dazugeben, Prise Salz drauf und fertig: Nun können die Dinkel-Pfannkuchen in ausreichend gutem Pflanzenfett goldbraun knusprig gebacken werden.
Etwas abkühlen lassen, in der Zwischenzeit Quark und Marmelade gründlich vermischen. Dann die Pfannkuchen dünn mit Honig überkratzen (damit die Quarkmischung nicht sofort alles aufweicht), einen EL Quarkmischung in die Mitte und aufrollen. Mit einem Schaschlikspießchen fixieren.
Netter sieht es aus, wenn man einfach immer gleich große bzw. 5cm lange/breite Pfannkuchenschneckchen zuschneidet und die Eckchen anderweitig, äh, mampft.
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(13) Stimmen
Bild folgt.
Die wahrscheinlich größte Praline der Welt, meint der Mann im Haus dazu, während ich mich noch in Verdrängung übe wegen der 500g Palmin. Doch manchmal dürfen Kindheitserinnerungen auch zwei Milliarden Kalorien haben. Dann nämlich, wenn sich durch so einen Kuchen ein lang gehegter Wunsch nach Wiederholung erfüllt - das muss ja eine tolle Party gewesen sein, damals in den 70ern :-)
Zutaten für »Kalte Hundeschnauze«
500 g Kokosfett (zum Beispiel 2 Packungen Palmin)
1 Paket Puderzucker (250 Gramm)
150 g dunkles / entöltes Kakaopulver
2 Päckchen Vanillinzucker
1 Fläschchen Rumaroma (ja, fies ... aber es ist RETRO)
4 große oder 5 kleine Eier
2 Packungen Butterkekse
und eine kleine Kastenform. Anfangs sieht es so aus, als würde tonnenweise Schokoladenmasse übrig bleiben, aber tatsächlich passt ungeheuer viel Kalte Hundeschnauze in so eine Form.
Das Kokosfett erhitzen, bis es geschmolzen ist. In der Zwischenzeit Puderzucker und Kakao gründlich mit dem Vanillinzucker verrühren, das Rumaroma mit dem Ei vermengen und schließlich die Eier und das flüssige Fett in die Zuckermenge geben und verrühren, bis sich alles aufgelöst hat und der Löffel sich nur noch mühsam bewegen lässt.
Man kann die Kastenform ausfetten, wir haben sie vorsichtshalber mit Backpapier ausgeschlagen.
Dann einen großen Eßlöffel Schokoteig auf dem Boden verstreichen, etwa 3 mm dick. Eine Schicht Butterkeks, wieder eine Schicht Schoko, bis die Springform an den Rand gefüllt ist. Je nachdem, wie breit sie ist und wie geschickt der/die KuchenbäckerIn, kann man auch noch eine Reihe Kekse hochkant am Rand entlang stecken, damit keine zu dicken Schokoladenmasseschichten entstehen.
Die letzte Schicht ist schokoladig, dann ab damit in den Kühlschrank - über Nacht. Vorsichtig aus der Form lösen und bewundern: Je mehr die Gäste stöhnen, wie unglaublich kalorienreich der Kalte Hund doch sei, desto schneller ist er weg.
Rein theoretisch würde dieser Kuchen sich aber auch 4-5 Tage im Kühlschrank halten.
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Viele klassische Rezepte nennen sich ja so, zufällig ist dies aber tatsächlich das Grundrezept für Grießbrei, das ich so von meiner Oma gelernt habe:
1 Liter Milch
120 g Grieß (bei uns meist der weiche)
50 g Zucker (wenn er als Süßspeise gekocht wird)
50 g Butter (Asketen nehmen die Hälfte)
1 reichliche Prise Salz
In einer kleinen Schüssel den Grieß mit etwas Milch klümpchenfrei anrühren, während die Milch mit Butter und Salz zum Kochen gebracht wird.
Sobald sie sprudelt, die Grießmischung hinzufügen und umrühren, bis die Mischung die allererste Blase schlägt.
Dann einen Gang niedriger schalten und weiter rühren, damit kein Brei auf dem Topfboden anpappt.
Nach 10 Minuten die Herdplatte ausschalten - wenn der Brei dann noch zu flüssig erscheint, einfach noch ein bisschen warten und nachquellen lassen - dabei aber den Topf von der Platte nehmen und trotzdem immer mal ein wenig rühren.
Schmeckt warm, schmeckt kalt, schmeckt mit Früchten oder Marmelade oder gesplitterten Nüssen. Mit Pflaumen und Zimt natürlich auch.
Die oben angegebene Portion ist eine Hauptmahlzeit für drei Personen und ergibt mit Früchten 4-5 Dessertportionen.
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