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typische englische Kuchen

Zutaten Teig:

125 g Mehl
100 g Butter
25 g Zucker
40 ml gekühltes Wasser

Zutaten Füllung:

100 g Butter
70 g Zucker
2 Eier, verquirlt
1/2 TL Mandelaroma
75 g gemahlene Mandeln
40 g Mehl
3 EL Feigenkonfitüre, gerne mit Stücken

Der Backofen wird wie so oft auf 180 Grad vorgeheizt. Aber noch nicht sofort:

Für den Teig das Mehl und die zimmerwarme Butter mit dem Zucker vermengen, bis man eine krümelige Masse hat - dann mit dem Wasser zu einem festen Teig verarbeiten, so lange tröpfchenweise Wasser dazugeben, bis man einen glatten Teig erhält, der sich ausrollen lässt. In Alufolie wickeln und 45 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.

Anschließend wird er so ausgerollt, dass er in eine runde Kuchen- oder Auflaufform passt, mit Backpapier bedeckt und “blind” gebacken, indem man ihn mit Reis oder trockenen Bohnen beschwert und 10 Minuten vorbackt, dann nochmals ohne Papier/Ballast weirtere fünf Minuten, bis er hell goldgelb ist. Auskühlen lassen.

Für die nach Marzipan duftende Füllung werden Butter und Zucker mit den Eiern schaumig gerührt. Mandelaroma und Mandeln dazugeben, nach und nach das Mehl darunterziehen und alles gleichmäßig verrühren.

Auf den erkalteten Kuchenboden eine Schicht Feigenkonfitüre streichen, die Mandelfüllung darüber geben und die Oberfläche kreisförmig verstreichen. 30-35 Minuten goldenbraun backen bei 180 Grad.

Als Glasur Puderzucker und Zitronensaft mit etwas Wasser verrühren oder die Mandelcreme-Tarte einfach mit geschlagener Sahne servieren.

Durchschnittliche Bewertung: OOOOO (7) Stimmen

 

Nochmal gebacken in Auflaufform - Schokoladenkuchen

Vor dieses Rezept gehört ein warnender Hinweis: Selten habe ich einen Dessertkuchen erlebt, der so fantastisch schmeckt, dabei pappend satt macht und sich trotzdem so verdammt schnell in Luft auflöst. Wahre Schokoladenkuchen-Fans kommen um dieses Puddingkuchenrezept nicht herum.

Schokoladenpudding, englisch

8-10 Portionen

Zutaten:

600 g entsteinte Kirschen, aus dem Glas
100 g Butter
100 ml Sahne, ungeschlagen
150 g Mehl
100 g Speisestärke
150 g brauner Zucker
3 Eier, verquirlt
1 Päckchen Backpulver
1 Messerspitze gemahlene Nelken
3 EL Kakaopulver
50 g Vollmilchschokolade, zerkleinert
50 g dunkle Blockschokolade, in Stückchen gehackt

5 EL Kirschsaft (für die Party-Ausführung ein Schnapsgläschen Kirschwasser)
Schokoladenraspel und/oder Kirschen zum Garnieren.

Der Backofen wird auf 180 Grad vorgeheizt.

Zubereitung:

Die Kirschen aus dem Glas gründlich abtropfen lassen, eventuell mit Küchenpapier oder einem Tuch vorsichtig trocken tupfen. Die Flüssigkeit der Kirschen verwahren, 100 g Kirschen außerdem fürs Dekorieren beiseite legen. Wer keine ganzen Kirschen im Pudding mag, viertelt sie gegebenenfalls. Wäre aber schade.

Man benötigt eine gründlich eingefettete Pudding- oder Auflaufform mit einem Fassungsvermögen von 2,5 Litern, ich habe einfach eine runde Silikon-Kuchenform mit einem Durchmesser von 28 cm genommen und dann natürlich auf das Einfetten verzichtet. Der Boden wird jeweils mit passend zugeschnittenem Backpapier ausgelegt.

Mehl, Speisestärke, Kakaopulver, Gewürz und Backpulver werden gründlich miteinander vermischt und in eine große Schüssel gegeben. Wer mag, kann die Mischung durchsieben, dann wird der Teig noch feiner. Die Kirschen werden vorsichtig untergerührt:

Kirschen im Teig

Mit einem großen Löffel die Kirschen in der Schüssel so zurechtschieben, dass in der Mitte eine Mulde entsteht.

Einen kleinen Topf nehmen, bei mittlerer Hitze erwärmen und 150 ml Kirschsaft mit der Butter, der Sahne, dem Zucker und zuletzt der zerbröckelten Schokolade verrühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat, die Butter geschmolzen ist und die Schokolade sich ebenfalls aufgelöst hat.

Butter schmelzen

Diese Schokoladen-Butter-Sauce wird nun in die Mulde inmitten der trockenen Zutaten gegeben und so lange behutsam untergerührt, bis von der mehligen Masse kaum noch etwas zu erkennen ist und man nur noch Kirschen und Schoko sieht:

Schokoladenpudding in the Making

Die Eier verquirlen, falls man das noch nicht getan hat, und sie vorsichtig dazugießen. Nach und nach, immer erst verrühren, am besten mit einem Holzlöffel. Wichtig ist, die Masse nicht zu lange zu rühren und auch nicht zu heftig, sonst könnte der Puddingkuchen zäh werden.

Schokoladen-Kirschpudding

Die fertige Mischung wird nun in die eingefettete und mit Backpapier ausgelegte Form gegeben. Schön sind alle runden und hohen Puddingformen, in diesem Fall handelte es sich um eine Kuchenform - das geht natürlich, sieht aber weniger spektakulär aus.

Der Schokoladen-Kirschpudding wird etwa anderthalb Stunden lang bei 180 Grad im vorgeheizten Backofen gebacken. Dann den Ofen ausschalten und den Pudding noch so lange drin lassen, bis die Probe mit einem spitzen Holzstäbchen ergibt, dass kein Teig daran hängen bleibt. Dann wird er aus dem Ofen genommen und rundherum mit dem Holzstäbchen eingestochen, damit der Saft besser einziehen kann - denn nun wird der Schokoladenpudding entweder mit Kirschsaft oder Kirschwasser (oder mit Rum und Zimt) leicht beträufelt. Danach eine Viertelstunde stehen lassen, dann mit Hilfe eines Tellers oder einer Platte aus der Form stürzen.

So sieht das dann nach knapp 5 Minuten aus, wenn man sofort ein paar Nachbarn mitfüttert und dann die restlichen Kirschen und Schokoladenstreusel auf die Mitte legt, damit sie mitverwertet werden:

Melody am Sonntag, 24. Juni 2007 | In: Kuchen Nachspeisen Süßspeisen
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Durchschnittliche Bewertung: OOOOO (29) Stimmen

 

Englischer Bananenpudding, warmer Bananenkuchen, Bananenauflauf. Eigentlich ganz einfach, muss aber zweieinhalb Stunden im Wasserbad gar werden.

Bananenpudding, Bananenkuchen

6 Portionen (oder 8, wenn die Sauce mächtig ist)

150 g Butter
150 g feiner Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
1 Päckchen oder Fläschchen Vanillearoma
3 Eier
200 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
3 kleine oder zwei große Bananen (250-280 g), mit der Gabel zerdrückt
1 Prise Salz

Wer mag, gibt auf den fertigen Kuchen pro Stück noch einen Schuss Rum und eine Prise Zimt, das ist dann die Weihnachtsvariante.

Am einfachsten ist es, den Bananenpudding in einer gläsernen Auflaufform mit Deckel zu machen, das Fassungsvermögen sollte 1,5 Liter betragen. Eine Puddingform oder einen Topf kann man auch nehmen, wir haben eine Soufflé-Form gewählt und später statt Deckel ein Küchentuch mit Schnur rundherum festgebunden.

Der Boden der Auflaufform wird leicht eingefettet, entweder mit Öl oder mit zerlassener Butter oder weicher Butter, die mit sauberen Fingern rundherum verrieben wird. Trotzdem wird der Boden der Form dann noch mit passend zugeschnittenem Backpapier ausgelegt, das sorgt dafür, dass man den Bananenpudding auf jeden Fall bequem stürzen kann.

Außerdem benötigt man noch ein Stück Backpapier und ein Stück Alufolie, die später aufeinander gelegt und unter den Deckel geklemmt werden. Einfach zwei Vierecke zuschneiden, die reichlich größer sind als die verwendete Form und die Alufolie mit Butter einfetten und aufs gleich große Backpapier legen, so pappen sie aufeinander und schützen vor Wasserdampf.

Zubereitung:

Die Butter wird mit dem Zucker und dem Vanillearoma cremig gerührt. Ein Ei nach dem anderen zugeben und immer schön lange rühren lassen zwischendurch.

Zwischenzeitlich das Mehl sieben und mit Backpulver und Natron vermischen. Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken. Je feiner, desto mehr verschmelzen sie im Teig – es schmeckt andererseits aber auch gut und sieht nett aus, wenn man im fertigen Bananenpudding auch tatsächlich Bananenstückchen findet.

Mehlmischung und Bananenbrei immer abwechselnd zur geschlagenen Buttermasse geben und unterrühren. Den Teig mit einer Prise Salz abschmecken und noch fünf Minuten rühren lassen.

Bananenpudding Teig in Soufflé-Form

Den Teig in die Auflaufform geben und das vorbereite Backpapier mit Alufolie auf die Form legen – Backpapier nach unten. Dann den Deckel schließen, so dass Papier und Folie darunter hervorschauen - vermutlich kann man das auch genau passend zuschneiden und in die Form auf den Teig legen, aber mit unserer Variante klebt das Papier auf keinen Fall zu sehr am Bananenteig fest:

Bananenkuchen

Wir haben dann ein Küchentuch festgebunden, ein gut schließender Deckel ist aber komfortabler und die selbst gemachte Haube muss dann auch nicht ganz so groß sein.

Dann kommt die Form in ein Wasserbad (in einem großen Kochtopf), und zwar sollte sie bis zur Hälfte in kochendem Wasser stehen. Außerdem sollte man noch eine Untertasse unter die Auflaufform stellen, damit sie nicht direkt auf der Heizfläche aufsitzt und auf alle Fälle kontrolliert man jede halbe Stunde den Wasserstand und kippt gegebenenfalls kochendes Wasser nach. Der Bananenpudding muss auf mittlerer Stufe zweieinhalb Stunden garen – eigentlich so lange, bis die Probe mit einem Holzstäbchen keine Teigrückstände am Holz ergibt.

Da man den Pudding aber dafür aus dem kochenden Wasser holen und auspacken muss und da ein Gericht im Wasserbad nicht so leicht anbrennt, haben wir das bisher so gelöst, dass der Bananenpudding nach 2,5 Stunden aus dem Topf geholt wurde. Wenn die Stäbchenprobe ergeben hat, dass der Teig noch zu flüssig war, haben wir den Puddingkuchen noch eine Viertelstunde bei 180 Grad im Umluftofen gebacken: Dann war er in jedem Fall perfekt.

Bananenpudding noch in der Form

Man lässt den Bananenpudding dann noch 5 bis 10 Minuten stehen, bis man sieht, wie der Rand sich fast von selbst von der Form löst - dann kann man ihn problemlos stürzen und das Backpapier vom Boden abziehen, der jetzt die Oberfläche ist.

Bananenpudding, Bananenkuchen

Serviert wird der original englische Dessertpudding noch warm, mit Puderzucker bestäubt und mit einer fruchtigen Creme, zum Beispiel Mango-Mascarpone oder Orangenquark mit Vanille.

Am nächsten Tag schmeckt er auch kalt noch toll, dann hat man einen angenehm feuchten und schweren Bananenkuchen. Wie er am übernächsten Tag schmecken würde, werden wir wohl nie erfahren :-)

Durchschnittliche Bewertung: OOOOO (6) Stimmen

 

350 g Mehl
100 g Butter
60 g Zucker
4 Eier
150 ml Milch lauwarm
1/2 Päckchen Vanillinzucker
20 g Hefe (Trockenhefe fertig oder Hefe aufgelöst)
1 Prise Salz


Die Milch kann auch durch Joghurt ersetzt werden.

Hefe in der lauwarmen Milch verrühren und kurz beiseite stellen. Mehl, Salz und

Backpulver

Hefe vermischen. Die Butter wird mit dem Zucker und Vanillinzucker schaumig geschlagen, dann die Eier dazugeben, weiter rühren und immer abwechselnd die Milchmischung und das Mehl dazugeben und unterkneten, bis alle Klümpchen verschwunden sind.

Den Teig mit einem feuchten Tuch zudecken und für eine Stunde an einen warmen Ort oder bei 50 Grad in das untere Drittel des Backofens stellen (nach einer halben Stunde den Ofen ausschalten und die Nachwärme nutzen). Den Waffelteig nochmals gründlich rühren und dann portionsweise zu goldgelben Waffeln ausbacken.

Melody am Freitag, 22. Juni 2007 | In: Nachspeisen Süßspeisen
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Durchschnittliche Bewertung: OOOO( (38) Stimmen

 

250 g Margarine oder Butter
500 g Speisestärke, zum Beispiel auf Kartoffelbasis/Kartoffelmehl
350 g Zucker
6 Eier
2 Päckchen Vanillinzucker
Prise Salz, ein Schuss Zitronensaft

Erst das Fett schaumig rühren, dann den Zucker und Vanillinzucker hinzugeben, weiterrühren, die Eier hinzufügen und alles so lange cremig rühren, bis die Zuckerkristalle sich völlig aufgelöst haben, salzen und einen Schuss Zitrone dazugeben. Dann nach und nach die Speisestärke in den Teig geben - unbedingt darauf achten, dass keine Klümpchen entstehen!

Den Teig eine halbe Stunden in den Kühlschrank stellen vor dem Waffelbacken.

Siehe auch Waffeln selbst machen: Noch mehr Rezepte

Melody am Donnerstag, 21. Juni 2007 | In: Nachspeisen Süßspeisen
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Durchschnittliche Bewertung: OOOO (145) Stimmen

 

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