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Bild folgt.

Besonders leckere Frikadellen: Dieses Rezept habe ich uns ertüftelt, nachdem ich einmal zu oft mit Hackbällchen konfrontiert wurde, die einfach nur nach Hack schmeckten, schlimmstenfalls noch nach Fett oder Bratfett. Die Sehnsucht nach saftigen, würzigen und einfach nur super leckeren Frikadellen brachte mich auf die folgende Rezeptidee für Hackfleisch, und sie sind auch wirklich fantastisch geworden und bei einer einzigen Mahlzeit komplett verschwunden, obwohl ich mir vorher eingebildet hatte, einige verwahren zu können.

Dieses Frikadellen-Rezept ergibt 16 Frikadellchen von 7-8 cm Durchmesser und ca. einem bis anderthalb Zentimeter Höhe - oder ungefähr 30 Fleischbällchen für ein Party-Buffet.

Zutaten:

500g gutes Rinderhack
2 kleine Zwiebeln, ganz hauchfein gehackt
1 Ei
3 Zwiebäcke (ich nahm Dinkelzwieback)
Milch zum Einweichen des Zwiebacks
1 TL Paprikawürze scharf
2 TL Paprika edelsüss
Pfeffer und Salz

Zubereitung
Zwieback in ausreichend Milch einweichen, um einen dicken Brei herzustellen. Die Gewürze und das Ei mit dem Zwiebackbrei vermengen, das Hackfleisch zunächst mit den Zwiebelchen. Dann den Würzbrei auch noch möglichst gründlich mit dem Fleisch vermischen und das gewürzte Hackfleisch mindestens eine Stunde, besser zwei oder über Nacht durchziehen lassen.

Kleine Fladen formenm und in ausreichend gutem Pflanzenfett goldbraun braten.

Melody am Sonntag, 01. März 2009 | In: Beilage Grundrezept Party Pfannengerichte Vorspeisen
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Magic Muffins für den Kindergeburtstag

Superschnelle, sehr leckere Muffins in Normalgröße oder als Minimuffins. Wir kennen inzwischen zwei Varianten von diesem Rezept: Einmal Banane-Nutella-Muffins mit Vanillequark und dann noch das Rezept von Frau Antonmann: Schokolade-Bananen-Nutella-Muffins, das wir vor einigen Tagen ausprobiert und für sehr lecker befunden haben.

Ich schreibe mal beides auf.

Das Rezept besteht aus einem staubigen und einem feuchten Teil, die einzeln hergestellt und dann miteinander verrührt werden.

Der trockene Part:

Frau Antonmann verrührt 250 gr Mehl 2 Tl Backpulver und
50 g Schokostreusel.

Wir nehmen 1 Päckchen Backpulver, 250-300 Gramm Mehl und vermengen beides sorgfältig.

Jetzt wird es flüssig:

Frau Antonmann zerdrückt 2 Bananen und vermengt mit:
1 Ei,
120 g Zucker,
80 ml Pflanzenöl,
150 g Nutella und
100 ml Milch
um alles anschliessend schaumig zu schlagen.

Wir nehmen 300-400 Gramm Vanillequark, gerne auch mit echtem Vanillemark selbstgemacht oder einfach ganz pragmatisch eine hochwertige Sorte aus dem Kühlregal, und vermengen mit
2 Eiern
100 g Zucker oder Sirup
70 ml Pflanzenöl
200 g Nutella (na gut, ein halbes Glas)
und einem großen Schuss Milch.

Gebacken wird dann im vorgeheizten Ofen bei 190 Grad für 15 bis 20 Minuten.

*

Wir haben das Original von Frau Antonmann ausprobiert und dabei verdoppelt, weil Party-Muffins mitgebracht werden sollten. Das ergab dann auf magische Weise zwei Bleche Minimuffins und noch zusätzlich zwei Bleche normalgroße Muffins, das war schon recht beeindruckend. Nun will ich nicht ausschließen, dass ich aus alter Gewohnheit die Mengen leicht aufgerundet und wie immer ein zweites Ei verwendet habe (das behauptet der Mann), aber trotzdem ... es waren schon recht viele.

Aber sehr fein und lecker, und Bananen haben wir öfter im Haus als Vanillequark. Danke für das Rezept.

 

Melody am Freitag, 27. Februar 2009 | In:
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Viele klassische Rezepte nennen sich ja so, zufällig ist dies aber tatsächlich das Grundrezept für Grießbrei, das ich so von meiner Oma gelernt habe:

1 Liter Milch
120 g Grieß (bei uns meist der weiche)
50 g Zucker (wenn er als Süßspeise gekocht wird)
50 g Butter (Asketen nehmen die Hälfte)
1 reichliche Prise Salz

In einer kleinen Schüssel den Grieß mit etwas Milch klümpchenfrei anrühren, während die Milch mit Butter und Salz zum Kochen gebracht wird.

Sobald sie sprudelt, die Grießmischung hinzufügen und umrühren, bis die Mischung die allererste Blase schlägt.

Dann einen Gang niedriger schalten und weiter rühren, damit kein Brei auf dem Topfboden anpappt.

Nach 10 Minuten die Herdplatte ausschalten - wenn der Brei dann noch zu flüssig erscheint, einfach noch ein bisschen warten und nachquellen lassen - dabei aber den Topf von der Platte nehmen und trotzdem immer mal ein wenig rühren.

Schmeckt warm, schmeckt kalt, schmeckt mit Früchten oder Marmelade oder gesplitterten Nüssen. Mit Pflaumen und Zimt natürlich auch.

Die oben angegebene Portion ist eine Hauptmahlzeit für drei Personen und ergibt mit Früchten 4-5 Dessertportionen.

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300 g Grünkernmehl (Dinkel)
150 g Weizenmehl
50 g Haferflocken
30 g Sesamkörner
50 g Parmesankäse
80 g Hefe oder 2 Päckchen Trockenhefe
80 g Kartoffeln, gerieben
2 Eier
ca. 1/4l Milch
100 g Butter
Salz, Muskat

Zubereitung:

Mehl, Haferflocken und Sesam vermengen, zu einem Haufen aufschichten und eine Mulde machen. Die Hefe in der warmen Milch auflösen und hineingeben, kurz gehen lassen, dann mit allen anderen Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Den Laib eine halbe Stunde gehen lassen, dann das Brot bei 180 Grad im vorgeheizten Ofen für 30 Minuten backen (am besten in einer Backform).

(Dieses Rezept der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) bzw. der 5-Elemente-Küche habe ich in der TCM-Rubrik des Wellnesshotels zum Kurfürsten gefunden.)

Melody am Freitag, 12. Dezember 2008 | In: Backen Grundrezept Snacks
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Der Kuchen ist tatsächlich saftig*, auch wenn er als 3D-Oktopus nicht unbedingt so aussieht :-) Würde ich ihn als Kastenkuchen backen, hätte ich noch 150-200 ml Orangensaft oder Kirschsaft (der Farbe wegen) ein Stündchen einziehen lassen vor dem Stürzen.

(*ich musste den Boden abschneiden, damit er gerade stehen kann und mich dann für einen Test opfern)

Zutaten:

250g weiche Butter
100g Schokoladencreme Nuss-Nougat
100g feinen Rohrohrzucker (wie für Cocktails)
4 Eier
200g Weizenmehl
200g Vollkornmehl oder Dinkelmehl, ich nahm Roggenmehl
1 Paket Backpulver
1 Tüte Vanillinzucker
4 EL Milch
1 Prise Salz
2-3 EL Kakaopulver oder Ovomaltine

Butter schmelzen und mit der Schokocreme und dem Zucker vermengen, noch etwas köcheln lassen und zwischenzeitlich alle trockenen Zutaten vermengen. Die Eier in die Schoko-Buttermasse geben und unterrühren, dann zur Mehlmischung geben und gründlich vermengen - aber nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zu zäh.

Backofen auf 170 Grad vorheizen. Nach 45 Minuten (Stichproben nehmen!) den Ofen ausschalten und die Restwärme nutzen.

*

Erkaltet nach dem Backen, mit Spuren von Haselnussmehl (damit er nicht in der Form pappt): Schokoladencreme-Vollkornmehl-Kuchen in der Oktopus-Backform von Nordic Ware.

So sah es mittendrin aus:

Die Kuvertüre war ein Fehler :-) ab da wurde es seltsam. Und fotografieren lässt er sich auch nur ganz schlecht.
(Wir haben gerade sehr viel Spaß.)

Fazit: Zu viel des Guten ist zu viel des Guten - die Krake hätte ohne Kuvertüre fein ausgesehen und wird beim nächsten Backen nur mit ein bisschen Lebensmittelfarbe dekoriert.

Melody am Freitag, 17. Oktober 2008 | In: Kuchen
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