Bistecchine alla Napoletana, Geschmorte Rinderfilets auf Schinken-Pilz-Bett - kocht sich fast von selbst und gelingt auch Leuten, die ungeübt in der Fleischzubereitung sind.
Zutaten:
8 dünne Scheiben Rinderfilet (ca. 80 g pro Stück)
1 1/2 Zitronen (etwa 4 - 5 EL Saft)
100 g magerer, roher Schinken
300 g frische Champignons
1 Bund glatte Petersilie
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Dazu schmeckt Weißbrot oder Reis.
Zubereitungszeit: 20 - 30 Minuten (allerdings ist die Überredungszeit des Schlachters nicht mit eingerechnet!)
Das Hauptproblem ist der Kauf der Filetscheiben. Deutschen Schlachtern blutet das Herz, wenn sie das Filet dünn schneiden sollen. Über 2 cm dick dürfen die Scheiben nicht sein, wenn man das Fleisch nicht blutig mag. Deutsche Schlachter schneiden die Dinger 5 cm dick. Normalerweise guckt ein deutscher Schlachter echt fies, weil er meint, man würde das Fleisch verhunzen, weil’s zu dünn zum Braten ist. Daher als Argumentationshilfe darauf hinweisen, daß man es schmort und daß es sich um ein erprobtes Gericht handelt. Das hilft! Die 80-Gramm-Angabe ist auch gut zum “Programmieren” des Schlachters.
Die glücklich erstandenen Filetscheiben auf beiden Seiten locker salzen und pfeffern, mit Zitronensaft beträufeln und mit einem Teller zugedeckt in der Ecke stehen lassen.
Den Schinken und die Champignons in feine kleine Stücke zerlegen. Die glatte Petersilie zerhacken. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und den Schinken einrühren. Ich mag ihn gerne ziemlich kross. Dann die Pilze dazugeben kurz anbraten und sanft weiterbraten. Die Petersilie dazugeben, salzen und pfeffern und mit Zitronensaft würzen.
Wenn die Pilze dehydriert sind, die Mischung in eine feuerfeste Form umfüllen und die marinierten Steakscheiben darüberlegen.
Alles in den hoffentlich vorgeheizten Ofen bei 200 Grad etwa 20 Minuten schmoren. Nach 10 Minuten das Fleisch wenden. Macht aber nix, wenn man das vergißt. Jedenfalls nicht, wenn sie dünn sind.
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hfs
ein kleiner Test