Kuechenzeilen.de


Frühlingsrollen

Nicht das Originalrezept, aber an die typischen Frühlingsrollen beim Chinesen “um die Ecke” angelehnt.

Zutaten (für 8 Frühlingsrollen):

200 g Hackfleisch
200 g Weißkohl
100 g Karotten
100 g Bambussprossen
(wer Bohnenkeimlinge mag, kann davon auch noch mal 50 - 100 g dazu geben)

Sojasauce
ev. Salz, Chilisauce etc.

und natürlich

8 Frühlingsrollenteigblätter


Zubereitung:

Bambussprossen in feine Streifen schneiden (oder gleich Bambussprossenstreifen kaufen), ebenso die Karotten und den Weißkohl.

Das Hackfleisch krümelig anbraten, dann das Gemüse dazu geben und kurz mitbraten. Mit Sojasauce und ev. etwas Salz kräftig würzen. Nicht zu viel Sojasauce verwenden, sonst wird die Füllung zu flüssig und die Frühlingsrollen weichen beim Füllen auf.
Wer es scharf mag, kann etwas Chilisauce unterrühren.

Frühlingsrollenfüllung

Jeweils ein Frühlingsrollenteigblatt mit der Spitze nach vorne auf die Arbeitsplatte legen und die Füllung darauf verteilen (siehe Skizze).

Frühlingsrolle füllen

Alle vier Ränder mit Wasser einstreichen und dann zunächst die linke und rechte Ecke über die Füllung klappen und dann von der näher bei einem liegenden Ecke weg aufrollen. Durch das Wasser haftet der Teig aneinander und die Frühlingsrolle geht nicht auf.

Mit diesem System so viele Frühlingsrollen füllen, wie man Füllung hat (oder man haben möchte - die Füllung kann man auch anderweitig noch verwenden, wenn es zu viel ist).

Eigentlich sollten die Frühlingsrollen danach in Fett herausgebacken werden. Ich bin aber der Meinung, dass sie dabei viel zu viel Fett aufsaugen. Daher brate ich sie in einer beschichteten Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze von allen Seiten an, bis der Teig fest geworden ist. Sie werden dabei nicht so braun (und vor allem nicht so regelmäßig braun) wie die Originale, ich finde sie aber angenehmer.

Fertige Frühlingsrollen

Sweet Chilisauce schmeckt sehr gut dazu, ebenso wie süß-saure Sauce.

Frühlingsrollenteigblätter findet man im Asiashop in der Kühltruhe in verschiedenen Größen (bei meinem sind es drei) - ich verwende normalerweise die mittleren oder großen. 30 Stück kosten dort etwa 3 Euro.
Man lässt die ganze Packung auftauen (unter einem feuchten Tuch!), verwendet dann die erforderliche Menge und friert den Rest wieder ein. Das feuchte Tuch ist wichtig, weil der Teig sonst austrocknet und sich dann nicht mehr rollen lässt, sondern zerbricht und nicht mehr verwendbar ist.

Bambussprossen gibt es schon in Streifen geschnitten in Dosen (ebenfalls im Asiashop). Die, die man nicht gleich braucht kann man problemlos längere Zeit im Kühlschrank (in einer Plastikdose zB) aufbewahren.

Beim Karottenschneiden ist es weniger Aufwand, wenn man möglichst große Karotten verwendet - hier im Asialaden gibt es wahre Monsterkarotten, die aber toll zum Julienneschneiden geeignet sind.
Ansonsten gibt es Karotten ab und an in Supermärkten in dem Kühlregal mit den Fertigsalaten bereits in Streifen geschnitten und in Beutel verpackt.

Cloud am Freitag, 14. Januar 2005 | In: Hauptspeisen Party
(1) Comments (4857 Aufrufe) | Permalink | Drucken

Tags: , , ,

Durchschnittliche Bewertung: OOO  (10) Stimmen

 

Bookmarks: Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen Frühlingsrollen bei Oneview einreichen Frühlingsrollen bei Technorati einreichen

Kommentare:

Das werde ich sicher mal ausprobieren, klingt lecker!
Danke auch für hilfreichen Tipps am Ende :-)

Seite 1 von 1 Seiten
Dieser Eintrag kann nicht mehr kommentiert werden.

Suche

Erweiterte Suche

RSS-Feed

Kategorien: